Bilder der jüngsten Veranstaltungen
3. Mai: Wiesen im Rurtal bei Winden
Durch den Hang im Westen über Winden führt ein beliebter Panoramaweg. der durch Wiesen und Weiden führt, die heute im Rahmen der Vertragslandwirtschaft wieder extensiv bewirtschaftet werden, so dass hier noch viele klassische Wiesenpflanzen vorkommen.
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Demonstriert wurden u.a.: Knolliger Hahnenfuß, Wiesen-Pippau, Wiesen-Schaumkraut, Großer Sauerampfer, Weißes Labkraut (noch vegetativ), Wiesen-Margerite, Gewöhnlicher Hornklee, Wiesen-Bocksbart (kurz vor der Blüte), Kleiner Klee und Echte Schlüsselblume.
In einem schattigen Wegabschnitt wurde eine Blindschleiche angetroffen. Herausragend war das Vorkommen des Knöllchen-Steinbrechs (Saxifraga granulata). Die selten gewordene Art magerer Wiesen wächst hier noch in großen Beständen (unten).
25. April: Frühjahrsexkursion bei Walheim
Die alljährliche Exkursion zu Frühjahrsblumen im Wald ging diesmal in ein Wäldchen an der Inde zwischen Walheim und Hahn
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Die Krautschicht ist hier sehr artenreich. Es konnten demonstriert werden: Scharbockskraut, Moschuskraut, Ausdauerndes Bingelkraut, Berg-Goldnessel, Bastard-Wald-Veilchen, (Weißes) Busch- und Gelbes Windröschen, Einbeere (oben Archivbild), Vielblütige Weißwurz, Waldmeister und Wald-Segge. Ein Exemplar der Schwarzen Teufeldkralle stand kurz vor der Blüte.
8. Februar: Steinkohle im Wurmtal bei Pley
Vom Wanderparkplatz an der Further Straße ging es auf einem Hauptweg des Vereins Niederrhein zu geologischen Aufschlüssen. Hier stehen die Kohlscheider Schichten (Westfalium A, Oberkarbon) an.
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Die Gruppe oben steht in einem Einschnitt knapp über der Wurm. Hier wurde anscheinend nach Kohle gegraben. Kleine Kohlestückchen findet man immer noch. Einige Meter weiter wurmaufwärts fanden wir auch Fossilien der Steinkohlenflora, links Abrücke eines Schachtelhalms (Calamites spec.).
Der Weg endete an der "Fahrkunst" der Grube Furth. Das ist das einzige Gebäude, das noch in Teilen erhalten ist. Die Grube Furth war die älteste im Wurmrevier und damit auch im ganzenen Aachener Steinkohlenrevier.
4. Oktober: Rheinufer an der Kölner Südbrücke
Wegen eines stürmischen Regenschauers verzögerte sich der Beginn um eine halbe Stunde. Danach riss der Himmel auf und die Sonne erschien.
Die sonst typischen Fuchsschwanz- und Gänsefußgewächse fielen dieses Jahr mickrig aus. Unten ein ziemlich großes Exemplar des "Mexikanischen Teekrauts" (Dysphania ambrosioides), trotz des Namens ein Gänsefußgewächs.
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Zucker-Spitzkletten (Xanthium saccharatum) waren nur noch schwarze Gerippe. Vom Ufer-Alant (Inula britannica) und Flohkraut (Pulicaria vulgaris) wurden noch letzte Blüten gefunden.
Auf einer Buhne verwilderte dieser Zucker-Ahorn (Acer saccharinum).
Über dem Kiesufer wachsen stickstoffliebende Staudenfluren. Spektakulär sind die großen Bestände von Neuweltastern. Neben Neubelgien- (Symphyotrichum novi-belgii) und Lanzettblättriger Neuweltaster (S. lanceolatum) kam auch die bisher noch sehr seltene Glatte Neuweltaster (S. laeve) vor. Vom Fotostandpunkt einige Meter weiter blühte schließlich noch Topinambur (Helianthus tuberosus).
21. September: "Kunst trifft Kultur" in Melaten
Im Rahmen der Kulturroute Laurensberg spielte der Freundeskreis Gastgeber für zwei Kunstaktionen.
Alfred Mevissen stellte mit seinen Künstlerfreunden von ART MOVES EUROPE neue Skulpturen entlang des Wegs vom Karlsgarten zum Teich vor.
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Auf dieser "Achse der Demokratie" stellten die Künstler persönlich ihre Schöpfungen vor.
Im Karlsgarten gab es Musiktheater. Bianka Elberfeld (links) und Huda Knobloch zeigten eine Performance frei nach "Der Ohrenzeuge" von Elias Canetti, bei der auch das Publikum intensiv einbezogen wurde.
zuletzt bearbeitet am 4.V. 2026